Istrien Tag 4: Die Altstadt von Poreč

Der Tag startete mit richtig heftigem Regen, der leider auch den gesamten Vormittag anhalten sollte. Für den Mittag waren zudem noch Gewitter angekündigt. Um zehn Uhr mussten wir schweren Herzens aus unserer Unterkunft in Rovinj auschecken. Zum Abschied bekamen wir von unserer liebenswerten Gastgeberin sogar noch eine Flasche Bio-Olivenöl aus eigenem Anbau geschenkt – eine Geste, über die wir uns sehr freuten.

Sonnige Begrüßung bei der Ankunft in Poreč

Glücklicherweise besserte sich das Wetter kurz nach unserer Ankunft in Poreč gegen elf Uhr. Da es aufgehört hatte zu regnen, entschieden wir uns spontan für eine Besichtigung der Altstadt. Wir stellten unser Auto auf einem der großen Parkplätze etwas außerhalb des Zentrums ab für 1,50 € pro Stunde. Von dort aus spazierten wir eine knappe Viertelstunde bis zur historischen Altstadt, die wie auch zuvor in Rovinj malerisch auf einer Halbinsel liegt.

Poreč meinte es an diesem Vormittag gut mit uns, denn für einen kurzen Moment ließ sich sogar die Sonne blicken! Wir genossen das besondere Licht auf den alten Pflastersteinen und den hübschen und teils richtig wehrhaften Gebäuden.

Unsere Route durch die Altstadt führte uns zunächst zur markanten Kirche der Madonna von den Engeln und deren großen Vorplatz, der auch den Eingang in die Altstadt markiert. Von hier aus ließen wir uns mit einigen Abstechern entlang der nicht zu verfehlenden Decumanus-Straße mit ihren zahlreichen Läden und Restaurants treiben. Unverkennbar wie so oft in Istrien auch hier der römische Einfluss.

Am Hafen angekommen spazierten wir rechterhand weiter am Ufer entlang der Obala Marsala Tita, bevor wir erneut rechts und wieder zurück in Richtung der Decumanus-Straße abbogen. Danach zog es erneut zum Wasser, diesmal zum südlichen Teil des Hafens mit seinem markanten runden Wehrturm Okrugla kula und dem schönen roten Rathaus.

Tipp für die Dauer der Besichtigung: Die Altstadt von Porec ist deutlich kleiner als die von Rovinj und je nach „Bummel-Laune“ eurerseits, solltet ihr zwischen einer und zwei bis drei Stunden einplanen.

Am frühen Nachmittag meldete sich bei uns ein kleines Hüngerchen und wir entschieden uns aufgrund der sehr guten Rezensionen für die Pizzeria Nono in der Zagrebacka-Straße, etwas östlich der Kirche der Madonna. Wir wurden nicht enttäuscht, denn das Ambiente war gemütlich, das Personal zuvorkommend und schnell und die Pizza riesig und lecker!

Einchecken und Einkauf im Supermarkt vor Ort

Die Fahrt zu unserer nächsten Unterkunft, die Apartments Bozena-Porec dauerte nur etwa fünf Minuten. Auch hier wurden wir von super liebenswerten Gastgebern empfangen. Die Ferienwohnung war groß, sehr sauber und ruhig und verfügte über eine vollwertige Küche sowie einen schönen Balkon.

Nach dem Einchecken liefen wir zu Fuß zum nahegelegenen Konzum-Supermarkt. Wir deckten uns mit frischem Brot, Getränken und Frühstückssachen ein. Ganz wichtig auf unserem Einkaufszettel: ein neuer Satz Batterien für unseren Mückenstich-Erhitzer. Denn leider hatten wir diesen seit unserer Ankunft in Rovinj bereits ausgiebig benutzen müssen und wollten für die kommenden Tage gewappnet sein.

Den Rest des nun leider wieder verregneten Nachmittags machten wir es uns auf dem Sofa gemütlich und ließen die bisherigen Eindrücke der Reise Revue passieren.

Christian

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