Nach dem Frühstück fuhren wir heute in den nur wenige Minuten entfernten Baredine-Park.
Neben einer Ausstellung alter Traktoren und Kletterwänden ist hier die Hauptattraktion die große Tropfsteinhöhle.
Geführte Tour samt Meet-Greet mit den Grottenolmen

In der bis zu 130 Meter tiefen Höhle befindet sich auf 60 Metern ein unterirdischer See und zahlreiche wunderschöne Stalagmiten und Stalaktiten. Dazu kann man auch noch die beiden blinden Bewohner der Höhle, die Grottenolme entdecken.
Wichtige Informationen: Die Führung dauert 40 Minuten, startet jede halbe Stunde in mehreren Sprachen und kostet 12 Euro pro Person. Die Öffnungszeiten sind von 10 bis 18 Uhr im Juli und August und bis 17 Uhr im Mai, Juni und September.
Da in der Höhle konstante 14 Grad herrschen, bringt am besten einen leichten Pulli mit.



Auf dem Gelände befinden sich ausreichend viele kostenlose Parkplätze. Da heute Vormittag noch recht wenig los war konnten wir nahe am Kassenhäuschen parken. Wir hatten zudem Glück und konnten uns nahezu ohne Warten einer englischsprachigen kleine Gruppe um 10:30 Uhr anschließen.
Der nette Guide versorgte uns während der Besichtigung mit interessanten Fakten und immer wieder lustigen Sprüchen.


Unzählige Treppenstufen später und zurück im Tageslicht gönnten wir uns erstmal ein Kaltgetränk im Restaurant und nutzten die sehr saubere Toiletten. Danach erkundeten wir noch ein wenig den kleinen Fossilien-Park.


„Indiana-Jones-Feeling“ in der Ruinenstadt Dvigrad
Zurück im Auto fuhren wir am frühen Nachmittag eine knappe dreiviertel Stunde über Landstraße und kleine Dörfer bis zur Ruinenstadt Dvigrad. Diese liegt quasi im Nirgendwo, aber vor Ort gibt es dennoch einen kleinen Kiosk samt Toilette.



Die teils von Pflanzen überwucherten Ruinen lassen sich kostenlos und auf eigene Faust erkunden. Dadurch fühlt man sich fast ein wenig wie Indiana Jones. Man sollte aber je nach eigener Trittsicherheit Vorsicht walten lassen, insbesondere wenn man die alte Stadtmauer erklimmt.





Nach einer guten Stunde hatten wir jede Ecke erkundet und kehrten zum Auto zurück.
So viel Bewegung in der ordentlich warmen Sonne macht durstig und so freuten wir uns über die Klimaanlage und vor allem auch auf ein Kaltgetränk. Im großen Plodine Supermarkt in Zbandaj wurden wir fündig und holten uns auch gleich etwas zu essen.
Zurück in Porec legten wir erst einmal eine kleine Pause in unserer Unterkunft ein.
Badespaß am Parentino-Strand in Porec
Am späten Nachmittag fuhren wir noch einmal wenige Minuten bis zum kostenlosen Parkplatz Sunset direkt in Strandnähe. Wir spazierten durch einen hübschen Pinienwald mit Beachbar und Fitnessgeräten knappe fünf Minuten zu Fuß, bis wir den Kiesstrand von Parentino erreichten. Dieser stellte sich als sehr gute Wahl heraus: Ein flacher Einstieg, sauberes Wasser sowie ein toller Blick auf die Altstadt von Porec. Zudem gab es hier eine Beachbar, Duschen und Toiletten.



Im Wasser befinden sich jedoch einige recht große Steine, wodurch man beim Schwimmen etwas aufpassen muss. Dafür lohnt es umso mehr eine Schnorchelausrüstung mitzunehmen, denn es tummeln sich hier zahlreiche Fische.
Hier entspannten wir bis zum frühen Abend in der langsam tiefer sinkenden Sonne.
Was für ein abwechslungsreicher Tag mit Tropfsteinhöhle, Grottenolmen, Ruinenstadt und Badestrand!
Christian