Lissabon Tag 8: Das Ozeanarium im Parque de Nacioes

Am heutigen und letzten Tag unseres bisher so tollen Urlaubs in und um Lissabon herum hatten wir das Gefühl, dass uns Petrus den Abschied erleichtern wollte, denn uns erwartete ein grauer Himmel mit teils regnerischem Wetter.
Daher beschlossen wir, das große Ozeanarium von Lissabon auf dem Gelände der Weltausstellung zu besuchen.

Mit Zuglinie 7 erreichten wir den dortigen Bahnhof Oriente bequem nach einer kurzen Fahrt von circa zehn Minuten vom Bahnhof St. Apolonia aus.

Nach der Ankunft passierten wir zunächst das große Vasco-da-Gama-Einkaufszentrum mit unzähligen Geschäften, bevor wir einen Spaziergang über das ehemalige Expo-Gelände von 1998 machten.

Am Garten in der Nähe des Vasco da Gama Turms reihte sich ein Restaurant an das nächste.
Alles wirkte ehrlich gesagt ziemlich steril und im Vergleich zur Altstadt von Lissabon eher wenig attraktiv. Sicherlich drückte auch das graue Wetter heute etwas auf unsere Stimmung. Da zudem auch die Aussichtsplattform des Turms geschlossen hatte, war unser Ausflug über das Gelände dann ziemlich schnell beendet und wir spazierten zum Ozeanarium.

Der Eintrittspreis betrug 22 Euro pro Person. Wenn ihr die Tickets vorab oder auch noch direkt vor Ort mit dem Smartphone kauft, vermeidet ihr übrigens das Anstehen in der langen Schlange am Ticketverkauf.

Für den Preis bekamen wir einiges geboten: Das größte überdachte Meeresaquarium Europas beherbergt rund 12.000 Tiere, aufgeteilt in die verschiedenen Ozeane, die man sowohl von unten (hinter einer Glaswand) als auch von oben entdecken kann.

Das größte Aquarium erstreckt sich sogar über ganze zwei Stockwerke. Abgerundet wird das Erlebnis von einem immersiven und beeindruckenden Naturfilm, bei dem man quasi zwischen den Leinwänden sitzt.

Rückblickend hat es sich definitiv gelohnt und war auch das Beste, was wir an diesem regnerischen Tag unternehmen konnten.

Unseren letzten Abend ließen wir noch einmal stilecht im Fado-Restaurant Tasca do Jaime d’Alfama in unserem Bairro Alfama ausklingen. Dies war mit wenigen Tischen sehr klein und entsprechend familiär.

Das Essen war gut, aber man kam hier natürlich primär wegen der Unterhaltung her. Und wir hatten richtig Glück, da heute sogar noch andere Fado-Sänger Gäste waren und sich zu einigen Ständchen hinreißen ließen. Somit kamen wir in den Genuss einer insgesamt dreistündigen Vorstellung mit sechs verschiedenen Sängerinnen und Sängern.

Mit dieser schönen Stimmung endete schließlich unser zwar nur eine gute Woche langer aber dennoch so abwechslungsreicher und toller Urlaub in Lissabon.

Dabei hatten wir längst nicht alle Sehenswürdigkeiten und Orte der Stadt und Umgebung erkunden können und so beschlossen wir definitiv wiederzukommen in diese liebenswerte und so charmante Charakterstadt.

Christian

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