Gut ausgeschlafen starteten wir recht früh in den Tag, denn um 8 Uhr öffneten die Ticketschalter von Schloss Neuschwanstein und Schloss Hohenschwangau.
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Schloss Neuschwanstein im Morgennebel |
Also standen wir nach dem Frühstück bereits um 7:30 Uhr davor auf der Matte, um eine noch möglichst gute Wahl bei der an die Uhrzeit gebundenen Tickets zu haben. Man kann die Tickets natürlich auch online kaufen und als ich circa drei Wochen zuvor geschaut hatte waren auch noch Tickets frei.
Allerdings zahlt man dann eine Vorverkaufsgebühr von 2,50 Euro pro Ticket.
Wir hatten uns damals jedoch aufgrund des Wetters noch nicht entschieden, ob wir überhaupt eine Schlossbesichtigung machen oder lieber etwas wandern wollten.
Heute aber war das Wetter eher durchwachsen und deswegen entschieden wir uns, das Schloss auch mal von Innen zu sehen. Dank unserer Gästekarte, die wir im Hotel erhalten hatten kamen wir zudem in den Genuss einer Preisreduktion von 15 auf 14 Euro.
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Man konnte sich auch per Bus oder Pferdekutsche zum Schloss bringen lassen. |
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Das verspielt-schöne Jägerhaus in Hohenschwangau |
Der Fußweg führte circa 40 Minuten hinauf durch den Wald bis zur Marienbrücke. Wer möchte kann natürlich auch den Bus Shuttle direkt hinauf zur Brücke nehmen oder sich mit einer der Pferdekutschen zum Schloss hochkutschieren lassen. Auf dem Weg im Wald sieht man im Grunde nicht viel bis auf dichte Vegetation und einige kleine Frösche wenn man Glück hat. Wenn man sich daher nicht sportlich betätigen möchte, ist das sich-fahren-lassen im Nachhinein die bessere Alternative.
Von der Marienbrücke aus hat man die wohl spektakulärste Sicht auf das Schloss. Überquerte man übrigens die Brücke sind es nur wenige Fußminuten auf einem schmalen Pfad hinauf zu einem weiteren schönen Aussichtspunkt auf das Schloss.
Für die zweite Tageshälfte stand die Besichtigung des Ortes Füssen an.
Ebenfalls lohnenswert ist ein kurzer Abstecher zum Seilerturm, dem Franziskanerkloster sowie auf die Lechbrücke.
Von so viel Besichtigung hungrig geworden kehrten wir ein im Ristorante Pescatore.
Die Pizza und die Lasagne schmeckten uns sehr gut. Ein Tipp: Lasst euch unbedingt das Knoblauchöl mit Kräutern für die Pizza reichen, das peppt den Geschmack noch Mal ordentlich auf!
Christian