Heute Morgen sah die Welt schon wieder viel freundlicher als gestern aus. Und so brachen wir in bester Stimmung aufzu unserem ersten Zwischenstopp: dem hübschen Ort Bosa. Vor uns lag die längste Fahrtstrecke des Urlaubs, einmal quer über die Insel bis zur Ostküste bei Orosei.
Auf der Panoramastraße SP 105 nach Bosa

Bereits die erste Teilstrecke war für uns das Ziel: Die beeindruckende Panoramastraße SP 105 entlang der Küste erinnerte uns witzigerweise an den Highway Nr. 1 in Kalifornien, auf dem wir erst im Juli diesen Jahres unterwegs gewesen waren.






In Bosa angekommen, erlebten wir eine wunderbar entspannte Stadt, über der das Kastell Malaspina thront. Wir hatten das Glück, pünktlich um 12 Uhr das schöne Glockenspiel der Kirchen mitzubekommen. Wir holten uns frisch belegte Focaccia, setzten uns auf die Kaimauer am Fluss und genossen unser Picknick mit Blick auf die bunten, fast comicartig wirkenden Häuser der Altstadt.



Der anschließende Aufstieg zum Kastell Malaspina (Eintritt 5 Euro p.P.) belohnte uns mit einem fantastischen Rundblick vom Bergfried. Danach schauten wir uns noch den wunderschönen Innenraum der Kathedrale der unbefleckten Empfängnis an, bevor wir wieder zurück zum Auto spazierten.


Imposante Wandmalereien in Orgosolo

Danach verließen wir Bosa und fuhren etwa 1,5 Stunden ins Bergdorf Orgosolo. Mit gerade einmal 16 Grad war es hier deutlich kühler als an der Küste.


Orgosolo faszinierte uns durch seine unzähligen politischen und systemkritischen Wandmalereien, die „Murales“, direkt am Corso Repubblica. Wir mussten allerdings gut aufpassen, beim Fotografieren nicht vom temperamentvollen sardischen Verkehr erwischt zu werden!



Ankunft in Orosei

Nach einer weiteren Stunde Fahrt durch wunderschöne Wein- und Olivenlandschaften erreichten wir schließlich Orosei. Unsere neue Ferienwohnung toppte alle bisherigen: Wir wurden unglaublich herzlich mit einem selbstgebackenen Kuchen begrüßt!


Die Wohnung war traumhaft sauber und bot von der Dachterrasse einen Blick auf ein Hospital aus dem 14. Jahrhundert. Zum Abschluss des Tages kochten wir uns eine große Portion Spaghetti und genossen dazu ein süffiges Moretti Bier sowie einen Digestiv.
Christian