Schottland Tag 3: Idyllisches Dean Village und Pub-Kultur

Heute starteten wir den Tag wie bereits gestern bei Pret-a-Manger, da es uns dort einfach super geschmeckt hatte. Gut gestärkt machten wir uns auf den Weg Richtung Dean Village. Dieses Viertel war früher ein bedeutendes Mühlen- und Bäckerviertel, in dem bis zum 19. Jahrhundert elf Mühlen ihre Arbeit verrichteten.

Ein Dorf mitten in der Stadt

Wir fuhren mit der Tram bis zur Princes Street und liefen von dort etwa 15 Minuten, bis wir das malerische Viertel erreichten. Zuerst unternahmen wir einen kurzen Abstecher auf die Deans Brae Bridge, von deren Mitte aus wir einen schönen Blick auf den sich malerisch durch das Dorf windenden Bach hatten.

Dean Village war für uns rückblickend absolut den etwas längeren Fußweg von der Princess Street wert! So wirkte es im Vergleich zum mondänen Stadtzentrum tatsächlich wie ein eigenes kleines Dorf mit einer ganz eigenen entspannten Stimmung.

Entlang des Baches, der sich malerisch an den pittoresken Häusern vorbeischlängelt, fanden wir zahlreiche tolle Fotomotive. Auch genossen wir die Ruhe und die besondere Atmosphäre dieses historischen Ortes.

Mittagessen in den Princess Street Gardens

Zum Mittagessen holten wir uns wieder Verpflegung: Ein Sandwich für meine Frau von Pret-a-Manger und für mich Loaded Fries sowie einen Chicken Burger von Jollibee an der Princes Street. Damit machten wir es uns auf unserer Decke auf einer Wiese in den Princess Street Gardens gemütlich, entspannten eine ganze Weile und genossen dabei den direkten Blick auf die Burg.

Ein erster Whiskey im Pub

Da das Wetter am Nachmittag etwas zuzog, beschlossen wir, nach drinnen zu wechseln. Im Auld Hundred Pub in der Rose Street probierten wir ein Bier, einen Cider und unseren ersten schottischen Whisky. Wir entschieden uns für einen Woven Half-Half Blend, den wir als sehr mild und süffig empfanden. Danach kosteten wir noch ein Nitro 80, das uns geschmacklich sehr an ein Guinness erinnerte.

Meet & Greet mit Paddington

Am späten Nachmittag schlenderten wir noch einmal zum Park, um ein Foto der berühmten Blumenuhr zu machen. Leider war von ihr jedoch nichts mehr zu sehen. 🙁

Wir spazierten daher weiter zum St. Andrew Square, wo die imposante zentrale Säule des Melville Monument alles überragte und die Blicke auf sich zog. Dort trafen wir netterweise sogar auf Paddington, der sich, obwohl gerade am Essen, bereitwillig fotografieren ließ. 🙂

Christian

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