Unser Reiseabenteuer Istrien begann, wie bei diversen Mittelstreckenflügen innerhalb Europas typisch, leider extrem früh. Da bereits um 06:35 Uhr unser Flug mit Eurowings von Düsseldorf in Richtung Pula startete, bedeutete dies für uns um halb drei mitten in der Nacht aufzustehen!
Am Flughafen Düsseldorf lief positiverweise alles reibungslos und so freuten wir uns am Gate auf unseren nun mit dem Hinflug beginnenden Urlaub im schönen Istrien im Norden Kroatiens.
Seid ihr an der Rout im Detail interessiert, findet ihr wie üblich auf Google Maps alle Stationen unserer 14-tägigen Individualrundreise mit dem Mietwagen durch Istrien mit einem Abstecher auf die Insel Krk.

Trotz einer kleinen Verspätung von zehn Minuten landeten wir nach einer Flugzeit von eineinhalb Stunden pünktlich um 08:00 Uhr auf dem eher kleinen Flughafen von Pula. Das frühe Aufstehen war wie erwähnt zwar hart, aber das Positive daran waren zum einen ein unglaublich toller Sonnenaufgang über den Wolken und zum anderen, dass wir heute trotz des Anreisetages noch einen vollen Tag Urlaub vor uns hatten.



Perfekter Start des Roadtrips mit einem Upgrade
Am Flughafen von Pula übernahmen wir unseren über Sunnycars gebuchten Mietwagen. Bei Last Minute Rent-a-Car freuten wir uns über ein kostenloses Upgrade auf eine schicke, große, schwarze Skoda Octavia Limousine – der perfekte Begleiter für die nächsten vierzehn Tage!
Unsere erste kurze Fahrt von fünfzehn Minuten führte uns direkt nach Fazana. Am Ortseingang deckten wir uns im großen Plodine Supermarkt mit kalten Getränken und Snacks ein. Wir waren überrascht, dass die Preise mindestens auf deutschem Niveau lagen, teilweise sogar etwas darüber.
Danach fuhren wir weiter in Richtung Altstadt und Hafen von Fazana.
Spartipp zum Parken: Im Hafen von Fazana ist die Zone 1 mit 3 € pro Stunde recht teuer. Wir parkten stattdessen in der Zone 3 in einem Wohngebiet für nur 1 € pro Stunde. Von dort waren es lediglich fünf Minuten zu Fuß bis zum Hafen. Die Bezahlung funktionierte bequem per QR-Code über eine Webseite via Kreditkarte oder Google Pay.
Mediterranes Flair in Fazana

In Fazana begrüßten uns direkt am Straßenrand unzählige Olivenbäume mit dicken Früchten. Der Ort ist berühmt für sein exzellentes Olivenöl und seine Geschichte als Herstellungsort für Amphoren.
Wir schlenderten entlang der schönen Promenade am Hafen, vorbei an zahlreichen Restaurants und kleinen Geschäften. Um elf Uhr genossen wir bei vierundzwanzig Grad Celsius das herrliche Klima und die pittoresken Gassen.





In der Café Kavarna La Barchetta an der Kirche legten wir eine Kaffeepause ein und ließen die entspannte Atmosphäre auf uns wirken. Dann zogen wir weiter durch die teils verwinkelten Gassen, bis wir den schönen Kiesstrand samt Beachbar erreichten. Hier machten wir kehrt, denn es meldete sich ein leichtes Hüngerchen. 🙂



Erholung am Strand von Valbandon
Nach einem stärkenden Mittagessen in der Pizzeria & Grill Piazza Grande kehrten wir zu unserem Auto zurück und fuhren nur wenige Minuten südlich zum Strand von Valbandon. Da uns die Müdigkeit nach der kurzen Nacht nun doch einholte, frönten wir dort ausgiebig dem süßen Nichtstun. 🙂
Die Bucht bot uns einen feinen Kiesstrand mit kristallklarem Wasser und einem sehr flachen Einstieg. Wir genossen die angenehme Wassertemperatur und die Tatsache, dass es dort von Umkleiden bis zum Kiosk alles gab, was wir brauchten.


Ankunft in unserer Ferienwohnung in Rovinj
Am späten Nachmittag machten wir uns auf die rund fünfunddreißig Minuten lange Fahrt nach Rovinj. Der Weg führte uns an riesigen Olivenhainen vorbei, wo wir immer wieder Schilder für den Direktverkauf entdeckten.
In Rovinj angekommen, bezogen wir unser Studio Apartment Noah.
Die Unterkunft liegt in einer sehr ruhigen Wohngegend mit ausreichend Parkplätzen und unsere liebenswerte Gastgeberin hieß uns sehr herzlich willkommen.

Das kleine Studio war extrem sauber, modern eingerichtet und es fehlte uns an nichts – sogar kalte Getränke warteten bereits im Kühlschrank auf uns! Besonders toll fanden wir, dass uns zwei Fahrräder kostenlos zur Verfügung standen, mit denen wir in den nächsten Tagen die Innenstadt und das nahegelegene Naturschutzgebiet von Zlatni Rt erkunden würden.
Christian