Heute stand die Erkundung der Insel Krk auf dem Programm – der größten Insel Kroatiens. Von unserer Unterkunft in Krk Stadt aus machten wir uns auf den Weg, um die Vielfalt dieses Eilands zu entdecken.
Baška: Urige Altstadt und Traumstrand vor malerischer Kulisse
Unser erstes Ziel war das etwa dreißig Minuten entfernt gelegene Baška im Osten der Insel. Der Hafenort liegt spektakulär eingebettet zwischen zwei massiven Bergausläufern. Bevor wir den Ort erreichten, hielten wir an einem Aussichtspunkt mit einem markanten glagolitischen Schriftzeichen, das wie eine steinerne Gabel in den Himmel ragt. Von dort aus genossen wir den Blick in das grüne Tal voller Weinfelder.


Direkt im Ort parkten wir auf einem schattigen Parkplatz für 1,50 Euro pro Stunde. Wir spazierten entlang der zwei Kilometer langen Promenade und waren sofort verzaubert vom Anblick der traumhaften Bucht. Der ewig lange Kiesstrand und das türkisfarbene Wasser, das in der Sonne glitzerte, boten eine fantastische Kulisse.



Die Atmosphäre war trotz der touristischen Beliebtheit sehr entspannt. Besonders die Altstadt mit ihren pittoresken, verwinkelten Gassen lohnte einen Abstecher abseits der Hauptwege. Ein tolles Panorama auf das Dorf und die Berge bot sich uns, als wir hinter der Mole am Hafen entlangliefen.




Zum Mittag holten wir uns bei Bash Kebab einen Döner für acht Euro – er war okay, aber das kaum getoastete Brot war leider nicht der Knaller. Danach verbrachten wir noch eine Stunde am wunderschönen Strand und hatten ordentlich Spaß in den Wellen, die der Wind aufpeitschte.
Insgesamt verbrachten wir in Baška etwa dreieinhalb Stunden.
Durch die schmalste Straße der Welt

Anschließend besuchten wir das Weindorf Vrbnik. Hier war das Parken im Zentrum mit drei Euro pro Stunde zwar recht teuer, aber der Ort war es wert. Wir suchten erst ein wenig und passierten schließlich die, zumindest laut Hinweisschild, schmalste Straße der Welt in der Altstadt von Vrbnik.






Danach ließen uns weiter durch die vielen verwinkelten Gässchen treiben, die teilweise wie Höhlengänge wirkten!
Für diese „Entdeckungstour“ in Vrbnik solltet ihr etwa eine Stunde einplanen.
Dobrinj: Panorama über die Kvarner Bucht
Nach einem kurzen Eis-Stopp fuhren wir fünfzehn Minuten weiter in das malerische Dobrinj. Hinter der Kirche verbirgt sich ein Aussichtspunkt, der uns ein tolles Panorama über Krk, die Kvarner Bucht und bis nach Rijeka bescherte. Obwohl man den kleinen Ort in etwa zehn Minuten gesehen hat, fühlten wir uns dort sehr wohl.


Wir entschieden uns, unseren Aufenthalt zu verlängern und kehrten in die Konoba Zora ein. Die Spezialität des Hauses – hausgemachte Šurlice-Nudeln mit Gulasch – sprach uns sofort an. Das Fleisch war wunderbar zart und das Gericht insgesamt sehr lecker.
Nach einer etwa fünfzehnminütigen Rückfahrt erreichten wir wieder Krk Stadt, wobei wir am Ortseingang noch einen kurzen Stopp beim großen Plodine Supermarkt einlegten, um uns für den nächsten Tag zu rüsten.
Christian