Sardinien Tag 5: Die Costa Paradiso und Castelsardo

Wir starteten in den Tag mit einem reichhaltigen und sehr guten Frühstück im A.I.R. Gabbiano Hotel. Für gerade einmal 50 Euro die Nacht Anfang Oktober war das ein unschlagbares Angebot. Auch unser Zimmer war sehr sauber und wir freuten uns darüber, trotz der Lage in der zweiten Reihe sogar etwas Meerblick genießen zu können.

Nach dem Auschecken schauten wir uns noch ein wenig den Strand unseres Ortes und die namensgebenden roten Felsen der Halbinsel an, bevor wir uns wieder auf den Weg machten.

Schnorcheln in der Traumbucht Li Cossi

Am späten Vormittag fuhren wir ein kurzes Stück der gestrigen Strecke zurück, um die Costa Paradiso zu erkunden. Eines der Highlights war für uns definitiv der Li Cossi Beach beziehungsweise auf italienisch, der Spiaggia di Cala li Cossi. Nachdem uns eine steile Straße hinab zum winzigen Hafen geführt hatte, ergatterten wir um 11 Uhr glücklicherweise noch einen der letzten Stellplätze auf dem kostenlosen, aber recht kleinen Parkplatz.

Von dort aus spazierten wir entlang der Steilküste zum Strand. Schon der Weg an sich war für uns ein Erlebnis, doch die Bucht war dann der absolute Traum! Eingerahmt von hohen Felsen und einem grünen Tal mit Teich im Hintergrund, bot sich uns das gewohnt kristallklare Wasser Sardiniens.

Wir waren froh, unsere Badesachen dabei zu haben, um diesen Ort komplett genießen zu können. Auch die Schnorchelausrüstung leistete uns gute Dienste: Wir beobachteten unzählige Fische, die an den Felswänden knabberten, während wir entspannt durch das ruhige Wasser der kleinen Buchten glitten. Unsere Reiseflossen waren dabei eine hilfreiche Unterstützung.

Elefantenfelsen und Altstadt-Charme

Danach kehrten wir zum Auto zurück und setzten unsere Reise in Richtung Castelsardo fort. Auf dem Weg machten wir einen kurzen Halt am berühmten Elefantenfels, der dem Rüsseltier in der Tat verblüffend ähnlich sah. Dieser befindet sich übrigens an der an der Strada Statale bei Kilometer 134.

In Castelsardo angekommen, stellten wir unser Auto auf dem großen Parkplatz am Ortseingang ab. Von dort aus schossen wir ein schönes Panoramafoto der Stadt, die malerisch auf einer Halbinsel liegt und von einem mächtigen Kastell überthront wird.

Der Aufstieg in die Altstadt forderte uns zwar ein paar Schweißtropfen ab, doch wir empfanden es als jeden Schritt wert. Wir waren begeistert von den schmalen Gassen und den charaktervollen alten Häusern. Wer es bequemer mag, kann übrigens auch auf einem kostenlosen Parkplatz deutlich näher hinter der Altstadt parken.

Übernachtung in Stintino

Am Abend fuhren wir etwa eine Stunde weiter zu unserer nächsten Unterkunft in Stintino. Dabei passierten wir die weitläufige Dünenlandschaft von Arboriamar und Platamona, die uns im Abendlicht sehr beeindruckte.

Bei der Ankunft wurden wir bereits von unseren super netten Gastgebern erwartet und bezogen unser kleines aber sehr sauberes und ruhiges Zimmer im privat geführten Roccabianco Rooms & Studios.

Christian

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