Istrien Tag 13: Kap Kamenjak

Heute machten wir uns auf den Weg zum Naturschutzgebiet Kap Kamenjak bei Premantura, das nur etwa 15 Minuten südlich von unserer Unterkunft in Pula liegt. Wir freuten uns auf die zerklüftete Halbinsel mit ihren zahlreichen Badebuchten. Da wir uns bereits in der Nachsaison befanden, zahlten wir nur zehn Euro Eintritt pro Auto für das Tagesticket.

Hinweis für Autofahrer: Erwartet im Naturschutzgebiet keine ausgebauten Asphaltstraßen. Um zu den Parkplätzen der Badebuchten zu gelangen, müsst ihr euer Gefährt über teils mit zahlreichen Schlaglöchern versehene Schotterpisten bugsieren. Das ist jedoch auch für normale PKW machbar und dadurch hält man sich auch automatisch an die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 20 Km/h.

Lauschige Pinienwälder und Fischeridylle

Zuerst steuerten wir den Strand von Pinizule an. Wir folgten etwa zehn Minuten dem Weg in Richtung des Dinosaurier-Pfades, der uns an wunderschönen Naturbuchten vorbeiführte. Der Pfad war recht steinig, weshalb wir froh über unser festes Schuhwerk waren. Zurück am Auto legten wir in der dortigen Bar eine kleine Pause bei Eis und Limo ein. Ein Snickers-Eis für vier Euro empfanden wir jedoch als ziemlich überteuert.

Danach führte uns ein kurzer, ebener Weg durch den Pinienwald zur Bucht von Polje (Sv. Martin). Dort entdeckten wir pittoreske alte Fischerboote und kleine Fischerbuden, die heute teilweise als Wochenendunterkunft genutzt werden. Wir fanden die Bucht wunderbar windgeschützt vor, was sie perfekt zum Baden machte. Das Klima bei 26 Grad Celsius war dank des Schattens und einer leichten Brise sehr angenehm.

Extra-Entspannungs-Tipp: Viele Besucher hatten Hängematten dabei und diese zwischen den Bäumen in Wassernähe aufgespannt. Das war ideal zum Entspannen und eine gute Idee für das nächste Mal! 🙂 Wir genossen aber auch ohne Hängematte die entspannte Atmosphäre, die ideal zum Runterkommen war.

Blau leuchtendes Meer und Entspannung in der Safari Bar

Später fuhren wir ganz in den Süden zur Bucht von Mala Kolombarica. Das Wasser leuchtete dort in einem unglaublichen Blau und wir entdeckten zwei Höhlen, in die man sogar hineinschwimmen oder per SUP hineinfahren konnte.

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Da das Ufer jedoch nur aus platten Steinen bestand und und es keinen Schutz vor der Sonne gab, suchten wir uns einen Platz im Schatten der bekannten Safari Bar. Wir ruhten uns bei einem kalten Wasser aus dem Getränkeautomaten für 2,50 Euro ein wenig aus, bevor wir uns auf die Suche nach einer sandigeren Bucht machten. Wer Hunger hat, bekommt in der Safari Bar an der Theke übrigens auch diverse Gerichte.

Mali Portic – Unsere kleine Traumbucht

Über Schotter- und Felspisten rumpelten wir mit maximal 20 Stundenkilometern weiter zur Bucht Portic. Nach etwa einhundert Metern entdeckten wir linker Hand die wunderschöne kleine Bucht Mali Portic. Zu unserer Freude gab es dort sogar einen Sandstrand und eine kleine Beachbar. Wir breiteten unsere Decken im Halbschatten an den Hängen oberhalb des Wassers aus und genossen die Aussicht, die von entspannter Lounge-Musik leise untermalt wurde.

Das Wasser war herrlich ruhig und warm, und durch den extrem flachen Einstieg auf Sand fühlten wir uns dort besonders wohl. Hier lohnte sich auch das Schnorcheln: Während das Wasser im flachen Bereich durch den Sand noch etwas trüb war, schwammen wir weiter draußen an den Felsen hindurch zwischen tausenden kleinen Fischen. Auch viele hübsche Muscheln entdeckten wir an den Steinen.

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Gegen 17 Uhr wurde es merklich leerer, sodass wir uns zum Trocknen noch kurz in die Sonne neben eine vorher besetzte und sehr fotogene Holzschaukel setzten.

Am frühen Abend fuhren wir schließlich tiefenentspannt mit dem Auto zurück in unsere Unterkunft nach Pula.

Christian

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