Heute zog es uns ein Stück südlich von Opatija, um einen der schönsten Küstenabschnitte der Region zu genießen. Unser Ziel war der Strand Sipar in der Bucht von Mošćenička Draga, den wir nach einer entspannten, etwa zwanzigminütigen Fahrt erreichten.

Obwohl wir uns Mitte September bereits in der Nebensaison befanden, war der kostenpflichtige Parkplatz (1,50 Euro pro Stunde oder 18 Euro für den ganzen Tag) um halb elf an diesem Montagvormittag schon fast vollständig belegt. Früh da zu sein, macht hier also definitiv Sinn!
Auf dem Weg zum Wasser passierten wir zahlreiche Stände mit Souvenirs und frischem Obst und allerlei Handgemachtes. Wir deckten uns schließlich jedoch im ebenfalls direkt am Weg gelegenen Konzum Supermarkt mit kalten Getränken und Snacks ein, bevor wir uns ein schönes Plätzchen am Kiesstrand suchten.

Baden im kristallklaren Wasser mit Bergpanorama
Der Einstieg ins Meer war angenehm flach, was wir sehr genossen. Kaum waren wir im kristallklaren, kühlen Nass, entdeckten wir bereits auch ohne Taucherbrille zahlreiche kleine Fische! Ein paar Meter weiter draußen beobachteten wir sogar ganze Schwärme, die ab und zu silbern glänzend aus dem Wasser hüpften.
Während wir schwammen, bot sich uns ein fantastisches Panorama auf das kleine Fischerdorf mit den sattgrünen Bergen im Hintergrund. Für uns war dies definitiv einer der bisher schönsten Strände der Reise!



Wir ließen die Seele baumeln und genossen die friedliche Atmosphäre, bevor wir gegen halb vier am Nachmittag wieder aufbrachen.
Abendstimmung am Lungomare
Gegen sieben Uhr abends zogen wir von unserer Unterkunft in Opatija noch einmal zu Fuß los. Wir wollten den berühmten Lungomare heute unbedingt noch einmal bei Sonnenschein erleben. Auch wenn uns das perfekte Licht dann leider erneut verwehrt blieb, war die Abendstimmung am ruhigen Meer dennoch wunderschön.



Wir spazierten etwa zwei Kilometer entlang der Küste bis in das malerische Fischerdorf Volosko. Die Atmosphäre im kleinen Hafen war so einladend und nett, dass wir uns spontan dazu entschieden, direkt dort zum Abendessen zu bleiben.

Wir kehrten in der Pizzeria Moho ein, die uns mit einer tollen Auswahl an Bieren und Pizzen überzeugte. Wir probierten das dunkle kroatische Pan Tamni Bier und die Pizza Moho – bei der es sich um eine sehr leckere und von uns in dieser Art bisher noch nie probierte Schichtpizza direkt aus dem Steinofen handelte.



Zum krönenden Abschluss gönnten wir uns noch einen Sljivovica, bevor wir uns bequem mit einem Uber zurück zu unserer Unterkunft fahren ließen.
Christian